Microsoft Fabric Plan: Native Unternehmensplanung und KI-Prognosen im OneLake
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Microsoft Fabric Plan: Native Unternehmensplanung und KI-Prognosen im OneLake

calendar_month 25. Juni 2026 update Aktualisiert: 4. Juli 2026

🔄 Update — 04. Juli 2026: Webinar von valantic zu moderner Planung in Microsoft Fabric angekündigt

Der IT-Beratungspartner valantic hat für den 07. Juli 2026 um 09:30 Uhr ein Live-Webinar zum Thema „Moderne Planung mit Microsoft Fabric“ angekündigt. Das Event richtet sich an CFOs, Controlling- und Data-Analytics-Teams, die ihre oft in Excel oder ERP-Silos isolierte Budgetierung ablösen wollen. Vorgestellt werden die Kernfunktionen von Fabric Plan wie Planning Sheets und PowerTable Sheets, einschließlich einer Live-Demonstration zur Echtzeit-Rückschreibung in den OneLake.

Was ist neu?

  • Fokus auf integrierte Planung: valantic demonstriert die Zusammenführung von Datenpflege, Logikberechnungen und Reporting auf einer gemeinsamen SaaS-Plattform.
  • Rückschreibung (Write-back) live: Die Live-Demo zeigt die direkte Dateneingabe über Planning Sheets und PowerTable Sheets in die Fabric SQL-Datenbank.
  • Zielgerichtete Steuerung: Erklärung der Vorteile abteilungsübergreifender Planung für transparentere und agilere Unternehmensentscheidungen.

Warum es den Artikel ergänzt

Dieses Webinar von valantic liefert praktische Anwendungsbeispiele und Beratungsansätze für Unternehmen, die den Übergang von getrennten Insellösungen hin zu einer nativen, OneLake-basierten Controlling-Plattform vollziehen wollen.


🔄 Update — 01. Juli 2026: Microsoft Fabric führt KI-gestützte Data Agents ein

Microsoft hat Data Agents in Microsoft Fabric vorgestellt – eine neue Kategorie von konversationellen und analytischen KI-Assistenten, die OneLake-Daten mit generativer KI verbinden. Diese konfigurierbaren Agenten ermöglichen es Nutzern, Datenquellen in natürlicher Sprache abzufragen, zu analysieren und Erkenntnisse zu gewinnen. Gleichzeitig intensiviert sich die Diskussion über die künftige Integration autonomer Data Agents im Fabric-Ökosystem zur Automatisierung komplexer Analyseaufgaben.

Was ist neu?

  • Konversationelle OneLake-Abfragen: Benutzer können per Texteingabe mit Lakehouses, Warehouses und Power-BI-Semantikmodellen interagieren, ohne SQL- oder DAX-Code schreiben zu müssen.
  • Hohe Konfigurierbarkeit: Im Gegensatz zu standardmäßigen Copilots können Data Agents mit individuellen Anweisungen, Domänenwissen und firmenspezifischen Begriffen angepasst werden.
  • Integration in Microsoft 365: Die Agenten lassen sich über Microsoft 365 Copilot, Copilot Studio und Teams bereitstellen und nutzen, wobei bestehende Sicherheitsrichtlinien (RLS/CLS) gewahrt bleiben.

Warum es den Artikel ergänzt

Dieses Update ergänzt die Planning-Funktionen von Fabric, indem es zeigt, wie Microsoft konversationelle KI-Systeme direkt mit analytischen Datenbanken verzahnt. Fabric entwickelt sich so von einem reinen Datenspeicher zu einem aktiven, intelligenten und interaktiven Arbeitsplatz.


🔄 Update — 29. Juni 2026: Abrechnungs- und Preismodell für Fabric Planning angekündigt

Microsoft hat das offizielle Abrechnungs- und Preismodell für Microsoft Fabric Planning (Preview) detailliert und damit ein hybrides Wirtschaftsmodell eingeführt. Das neue Modell kombiniert rollenbasierte Gebühren mit auftragsbasierter Kapazitätsnutzung (F-SKUs), um Kosten in intensiven Planungszyklen zu steuern. Dieses Update liefert Unternehmenskunden konkrete Richtlinien zur Kostenkontrolle für aktive Kapazitäten.

Was ist neu?

  • Hybride Abrechnungsarchitektur: Verknüpft klassische Benutzerlizenzen mit verbrauchsbasierter Abrechnung (F-SKU-Kapazität), um Kosten an die tatsächliche Nutzung anzupassen.
  • Regeln zur Kostenkontrolle: Bietet klare Governance-Mechanismen und Schwellenwerte zur Budgetüberwachung und Vermeidung unerwarteter Kosten auf Enterprise-Ebene.
  • Reaktionen der Community: Erste Fachdiskussionen auf LinkedIn und Reddit zeigen, dass Unternehmen ihre Kapazitätsplanung anpassen müssen, um Auslastungsspitzen während der Budgetierungsphasen zu vermeiden.

Warum es den Artikel ergänzt

Dieses Abrechnungs-Update ergänzt die ursprüngliche Vorstellung von Microsoft Fabric Planning um die realen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Kostenregeln, die für den produktiven Einsatz im Unternehmen entscheidend sind.


Zusammenfassung

Mit der Einführung von „Planning in Microsoft Fabric“ in der Public Preview schließt Microsoft eine entscheidende Lücke seiner SaaS-Datenplattform. Die in Zusammenarbeit mit Lumel entwickelte Lösung integriert Budgetierung, Simulation, operative Dateneingabe und KI-gestützte Prognosen direkt in das Fabric-Ecosystem. Durch die direkte Verbindung mit Power-BI-Semantikmodellen und die sofortige Rückschreibung (Write-back) in den OneLake entfallen fehleranfällige Datenexporte. Dies stellt eine erhebliche Bedrohung für traditionelle Enterprise-Performance-Management-Systeme (EPM) dar.

Was ist passiert?

Microsoft hat die Public Preview von „Planning in Microsoft Fabric“ (auch als „Fabric Plan“ bezeichnet) gestartet, deren allgemeine Verfügbarkeit (GA) für das dritte Quartal 2026 geplant ist. Das System setzt auf drei Kernkomponenten auf:

  1. Planning Sheets: Eine Schnittstelle für Budgetierung und Simulationen, die direkt auf Power-BI-Semantikmodellen aufbaut und Planungsdaten in Echtzeit in Fabric SQL zurückschreibt.
  2. PowerTable Sheets: Ein Excel-ähnliches, no-code Interface zur Pflege von Stammdaten und Dimensionen.
  3. Intelligence Sheets / Predict: Eine KI-gestützte Funktion, die historische Daten analysiert, Saisonalitäten berechnet und in Sekundenschnelle präzise Forecasts inklusive Konfidenzintervallen liefert.

Die Markteinführung zieht bereits weite Kreise im B2B-Umfeld. So hat der deutsche Business-Intelligence-Spezialist Bissantz bereits Beratungsleistungen und ein Webinar für den 16. Juli 2026 angekündigt, um die Integration eigener Analysewerkzeuge wie DeltaMaster in Fabric Plan vorzustellen. Zudem wurde ein hybrides Preismodell eingeführt, das benutzerrollen- und aufgabenbasierte Tarife kombiniert, um Spitzenzeiten in Planungszyklen kosteneffizient abzufangen.

Warum es wichtig ist

Die native Integration von Planungs- und Forecasting-Funktionen in die primäre Datenplattform bietet erhebliche Vorteile:

  • Beseitigung von Datensilos: Budgetierung und Ist-Zahlen-Berichterstattung laufen auf derselben, einheitlich verwalteten Datenbasis (Single Source of Truth), ohne dass Daten in externe Tabellenkalkulationen exportiert werden müssen.
  • Echtzeit-Kollaboration: Multi-User-Editing und automatisierter Write-back beschleunigen Abstimmungsprozesse im Controlling drastisch.
  • Sicherheit und Governance: Planungsprozesse erben automatisch die Sicherheits- und Compliance-Richtlinien von Microsoft Fabric und OneLake.
  • Kosteneffizienz: Das flexible, hybride Preismodell senkt die Einstiegshürden im Vergleich zu starren, teuren EPM-Softwarelizenzen.

Beweise

  • Offizielle Roadmap: Microsoft hat die Public Preview freigegeben und das GA-Ziel für das 3. Quartal 2026 festgesetzt.
  • Dokumentationsportale: Die Veröffentlichung von dedizierten Leitfänden unter learn.microsoft.com/en-us/fabric/iq/plan/overview sowie docs.fabricplan.com unterstreicht die Reife des Projekts.
  • B2B-Partner-Aktivität: Die schnelle Reaktion von Partnern wie Lumel (Co-Entwickler) und Bissantz (geplante Webinare zur Fabric-Simulation) zeigt die unmittelbare Relevanz für den Unternehmenseinsatz.

Analyse

Die Einführung von Fabric Plan markiert einen strategischen Wandel. Bisher war Microsoft Fabric primär eine Plattform für Dateningestion, Data Warehousing und Business Intelligence. Für die tatsächliche Unternehmensplanung mussten Controller weiterhin auf Excel oder spezialisierte Drittanbietersoftware ausweichen.

Durch die native Verankerung von Planungsfunktionen im OneLake entzieht Microsoft klassischen EPM-Anbietern ein zentrales Argument. Wenn Unternehmen ihre Berichte, Dashboards und Rohdaten ohnehin in Fabric verwalten, liegt es nahe, auch die Budgetierung dort anzusiedeln. Die Excel-nahe Gestaltung der Planning Sheets minimiert zudem die Einarbeitungszeit für Finanzteams. Die Integration von „Predict“ zeigt zudem, wie generative und prädiktive KI nahtlos in den täglichen Arbeitsablauf von Analysten eingebettet werden kann.

Praktische Erkenntnisse

  • Lizenzkosten prüfen: Finanz- und IT-Verantwortliche sollten ihre aktuellen EPM-Lizenzen gegen das hybride Rollenmodell von Fabric Planning gegenrechnen.
  • F-SKU-Kapazitäten analysieren: Da Fabric Plan rechenintensiv sein kann (insbesondere bei großen Write-back-Volumina), muss die zugrunde liegende Fabric-Kapazität (F-SKU) entsprechend dimensioniert werden.
  • Weiterbildung nutzen: Controlling-Teams sollten frühzeitig an Demos und Webinaren (z. B. von Bissantz) teilnehmen, um die Eignung für die eigenen planning-Prozesse zu prüfen.

Offene Fragen

  • Skalierbarkeit bei hohem Volumen: Wie performant verhält sich das System, wenn hunderte Nutzer gleichzeitig in die Planning Sheets schreiben?
  • Mindestanforderungen: Welche Fabric-Kapitätsstufe (F-SKU) is mindestens erforderlich, um die Predict-Funktion ohne nennenswerte Latenzen zu nutzen?
  • Integration von Altsystemen: Wie nahtlos lassen sich bestehende ERP- und Konsolidierungssysteme an den neuen Fabric-Write-back-Workflow anbinden?

Quellen

  1. Dennis Carriere auf LinkedIn: Fabric’s Predict Function in Planning Sheets
  2. Bissantz Webinar: Analyse, Simulation und Prognose in Microsoft Fabric
  3. Microsoft Fabric Updates Blog
  4. Official Fabric Planning Documentation
  5. Fabric Plan Documentation Portal
  6. YouTube: The Future of AI in Microsoft Fabric: Data Agents and Beyond
  7. valantic Event: Moderne Planung mit Microsoft Fabric